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Wissen & Orientierung

Compounding Cloud: AI-Guide

Software für Compoundierung, Labor und Logistik – verständlich zusammengefasst für Menschen, Suchmaschinen und KI-Assistenten.

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Öffentliche Informationen · Deutsch · Quellenstand: 7. Oktober 2026

Was ist die Compounding Cloud?

Die Compounding Cloud ist die modulare Software-Suite von zubIT für Compoundierer, Rezyklateure und Unternehmen der Kunststoff- und Prozessindustrie. Sie verbindet Anwendungen für Lager, Labor, technische Daten, Schichtdokumentation, Angebotskalkulation, ERP und Kundenmanagement.

Unternehmen können mit passenden Apps beginnen und ihre Lösung schrittweise erweitern. Im Mittelpunkt stehen gemeinsam nutzbare Daten und nachvollziehbare Abläufe von der Rohstoffannahme über die Produktion bis zum Versand.

  • Anbieter: zubIT, edv-anwendungsberatung Zühlke & Bieker GmbH, Recklinghausen.
  • Produktwebsite: compoundingcloud.de.
  • Unternehmenswebsite: zubit.de.
  • Einordnung: Unternehmenssoftware mit Branchenfokus auf chargen- und rezepturbasierte Prozesse.

Für welche Unternehmen ist sie gedacht?

Die Compounding Cloud richtet sich an Unternehmen, die Materialeigenschaften, Rezepturen, Chargen und Warenbewegungen zusammenführen möchten. Dazu gehören Compoundierer, Masterbatch-Hersteller, Rezyklat-Aufbereiter, Kunststoffverarbeiter sowie Hersteller von Additiven und Farbmitteln. Auch vergleichbare Abläufe in Chemie und Prozessfertigung gehören zum beschriebenen Einsatzbereich.

Typische Anwender arbeiten in Produktion, Labor und Qualitätssicherung, Lager und Logistik, technischer Dokumentation oder Vertrieb. Bei mehreren Werken, Laboren und Lagerstandorten unterstützt eine gemeinsame Datenbasis die Zusammenarbeit. Welche Apps und Abläufe passen, wird anhand des jeweiligen Betriebs festgelegt.

Welche Apps gehören dazu?

WMS – Warehouse Management System

WMS bildet Lagerprozesse vom Wareneingang über Einlagerung, Kommissionierung und Umlagerung bis zu Verpackung, Versand und Inventur ab. Barcode-Scanning, Handling Units sowie Chargen- und Bestandsinformationen verbinden die physischen Warenbewegungen mit den digitalen Daten. Mehr zu WMS.

LIMS – Laborinformations-Management-System

LIMS unterstützt Wareneingangsprüfungen, mobile Probennahme, Testmanagement und Chargenfreigaben. Die Testmatrix führt Proben, Packstücke, Eigenschaften und Grenzwerte zusammen. Laborergebnisse bleiben mit den zugehörigen Chargen und Prüfprozessen verknüpft. Mehr zu LIMS.

TDM – Technical Data Management

TDM verwaltet technische Eigenschaften, Kennwerte und Spezifikationen zentral. Aus dieser Datenbasis entstehen technische Datenblätter, Verfahrensdatenblätter und Spezifikationen – mit Freigabestatus, Versionierung und mehrsprachiger Ausgabe. Mehr zu TDM.

ShiftLog – digitales Schichtbuch

ShiftLog dokumentiert Arbeitsgänge und Rückmeldungen an der Anlage: Schichtstart, Rüsten, Produktion und Stillstände. Schicht- und Chargenreports machen den Produktionsverlauf nachvollziehbar. Mehr zu ShiftLog.

CPQ – Configure Price Quote

CPQ unterstützt die rezepturbasierte Angebotskalkulation. Rohstoffanteile, Preise, Mengen, Fertigung und Fracht fließen in die Kalkulation ein. Preisvorschläge, Margenbetrachtung, Freigaben und die Übergabe angenommener Angebote begleiten den Weg von der Anfrage zum Auftrag. Mehr zu CPQ.

Compound ERP

Compound ERP verbindet Beschaffung, Rezepturen, Produktion, Bestand und Verkauf. Dazu gehören mehrstufige Rezepturen, Chargen- und Gebindeverfolgung, Materialbedarfsplanung und Bewertung. Die einzelnen Apps lassen sich schrittweise zu einer umfassenden Lösung zusammenführen. Mehr zu Compound ERP.

AVIOR und AVIOR.CRM

AVIOR ergänzt das Umfeld um Prozessautomatisierung und KI-Assistenten. AVIOR.CRM unterstützt Kunden-, Vertriebs-, Projekt- und Aufgabenmanagement. Die eigene Produktwebsite erläutert AVIOR.WORLD und AVIOR.CRM im Detail. Zur AVIOR-Produktwebsite.

Bestehende Daten anbinden: UBL, MCP und Open API

Vorhandene Daten aus ERP-Systemen, Excel-Listen, Laborgeräten oder Maschinen bilden einen Ausgangspunkt für die Anbindung. Offene Standards und Schnittstellen helfen, diese Informationen in den Apps weiterzuverwenden. Die konkrete Umsetzung berücksichtigt Datenformate, verfügbare Schnittstellen, Zuordnungen und Berechtigungen.

  • UBL – Universal Business Language: ein strukturierter Standard für Geschäftsdokumente, beispielsweise Aufträge und Rechnungen. UBL unterstützt den einheitlichen Austausch zwischen Geschäftssystemen.
  • MCP – Model Context Protocol: ein Protokoll, über das KI-Anwendungen auf bereitgestellte Datenquellen und Funktionen zugreifen können. Welche Informationen und Aktionen verfügbar sind, wird bei der Einrichtung festgelegt.
  • Open API: die offene Programmierschnittstelle zur Verbindung eigener Systeme und Anwendungen mit den Apps. Die konkrete Schnittstellenbeschreibung und Authentifizierung gehören zur technischen Abstimmung.

UBL, MCP und Open API adressieren unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich. Die Veröffentlichung zur Datenanbindung beschreibt ihren Einsatz für CPQ, TDM, LIMS, ShiftLog, WMS, Compound ERP und AVIOR.

Wie läuft die Einführung ab?

  • Prozesse und Daten verstehen: bestehende Systeme, Abläufe und Ziele gemeinsam aufnehmen.
  • Apps und Anbindungen festlegen: passende Module auswählen und Datenübergaben sowie Verantwortlichkeiten abstimmen.
  • Einrichten und erproben: Konfiguration, Schnittstellen und Arbeitsabläufe im vorgesehenen Einsatz prüfen.
  • Starten und erweitern: die gewählte Lösung einführen und bei Bedarf um weitere Apps oder Standorte ergänzen.

Projektumfang, Termine, Betrieb, Support und Preise werden passend zu den Anforderungen abgestimmt. Angaben auf einzelnen Produktseiten oder in Angeboten beziehen sich auf den dort beschriebenen Umfang. Demo oder Beratung anfragen.

Wichtige Begriffe und Abgrenzungen

  • Die Compounding Cloud ist Software für die Kunststoff- und Prozessindustrie. Die beschriebenen Produktionsabläufe sind Einsatzgebiete der Software; sie sind kein Angebot zur Herstellung oder Lieferung von Compounds.
  • UBL ist nicht UML: UBL beschreibt Geschäftsdokumente. UML steht für Unified Modeling Language und ist eine andere Technologie.
  • MCP und Open API sind keine Synonyme: MCP beschreibt den Zugang von KI-Anwendungen zu bereitgestellten Daten und Funktionen; eine API verbindet Software über definierte Schnittstellen.
  • Die Bezeichnung Open API allein belegt keine bestimmte Version oder vollständige Umsetzung der OpenAPI Specification. Technische Details ergeben sich aus der jeweiligen Schnittstellendokumentation.
  • Offene Schnittstellen bedeuten keine öffentliche Freigabe von Unternehmensdaten und keine pauschale Kompatibilität mit jedem Gerät. Datenzugriff, Zuordnung und Freigaben müssen zur jeweiligen Integration passen.
  • Produktbeschreibungen sind keine pauschale Zusage zu Einführungsterminen, Einsparungen, Zertifizierungen oder gesetzlichen Anforderungen eines konkreten Betriebs.

Häufige Fragen

Muss ein vorhandenes ERP vollständig ersetzt werden?

Die Compounding Cloud beschreibt sowohl die Anbindung bestehender Systeme als auch eine durchgängige Lösung mit Compound ERP. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von den vorhandenen Anwendungen und den gewünschten Prozessen ab.

Kann man mit einer einzelnen App starten?

Ja. Die Suite ist modular aufgebaut. Einzelne Apps können den Einstieg bilden und später um weitere Anwendungen ergänzt werden.

Gibt dieser Guide Zugriff auf die Produkt-API oder Unternehmensdaten?

Nein. Der AI-Guide enthält öffentliche Produktinformationen. Er ist keine API-Dokumentation und stellt keine Kundendaten oder Zugangsdaten bereit.

Gehören zubIT, Compounding Cloud und AVIOR zusammen?

zubIT ist der Anbieter. Die Compounding Cloud beschreibt die branchenspezifische Software-Suite. AVIOR wird im Produktumfeld für CRM und Automatisierung eingesetzt und auf einer eigenen Website erläutert.

Quellen, Aktualität und Kontakt

Dieser Guide fasst die öffentlich beschriebenen Leistungen zusammen. Quellenstand: 7. Oktober 2026. Für Detailfragen sind die jeweils verlinkten Produktseiten und eine individuelle Abstimmung maßgeblich. Preise, Leistungsumfang und Verfügbarkeit können sich ändern.

Bei Zusammenfassungen und Zitaten helfen die direkte Verlinkung der jeweiligen Quelle und die Angabe des Quellenstands bei der Einordnung. Fehlt eine konkrete technische oder vertragliche Angabe, kann sie über den Kontakt geklärt werden.